Schulpartnerschaften

Schulpartnerschaften mit anderen Ländern sind mittlerweile fester Bestandteil schulischen Handelns nicht mehr nur von Gymnasien oder Gesamtschulen. Auch im Bereich der Berufsbildung und damit der berufsbildenden Schulen sind schulische Kooperationen bei gemeinsamen Wettbewerben, fächerübergreifenden Projekten und internationalen Betriebspraktika eine wesentliche Bereicherung des Schulalltags und stärken somit das Profil der Schule.

Schulpartnerschaften, wie die der BBS Ammerland mit der Zespół Szkół Technicznych in Pleszew, helfen neue Wege zu eröffnen, um durch die Abkehr von der reinen Sprach- und Kulturreise hin zu einem bewussten gegenseitigen Wahrnehmen auch der Arbeitswelt zu führen und damit zur kulturellen Verträglichkeit beizutragen. Dies entspricht den Konzepten interkulturellen Lernens: Schule will die jungen Menschen offener machen für den Umgang mit anderen, was wiederum zur Erzielung bzw. einer Steigerung von Wertschöpfung führt in dem Sinne, dass Schüler als "Kunden" unserer Berufsschule betrachtet werden.

Da ein solcher Prozess nicht automatisch abläuft, hat die BBS Ammerland zusammen mit dem Landkreis Ammerland im Jahr 2000 Schritte eingeleitet, die eine bis heute sehr erfolgreich wirkende Schulpartnerschaft initiiert hat. Die bisher erfolgten internationalen Begegnungen konnten von Jahr zu Jahr deutlich verbessert und weiterentwickelt werden. Die Reflexion der gängigen Praxis dieser Schulpartnerschaft verfolgt das Ziel, diese nicht nur zu pflegen sondern auch ständig weiter zu entwickeln und zu verbessern.

Die Partnerschaft hat noch ein weiteres 2-Jahres Projekt mit dem Namen "AlternAKs" entwickelt, welches auf multilateraler Ebene zwischen den BBS Ammerland (Deutschland), der Zespół Szkół Technicznych (Polen) und dem Drenthe Colleg (Niederlande) im Rahmen des EU- Förderprogramms Comenius durchgeführt wird. Alle drei Länder entwickeln alternative Antriebe für Karts. Das Projekt geht in das zweite Jahr.